TuS Bothfeld 04 e.V.

Der große Sportverein in Hannover

1.Herren beendet Hinrunde mit 3:9-Niederlage

Tischtennis

Mit einer standesgemäßen 3:9-Klatsche bei den Sportfreunden aus Hemmingen beendete der Versehrtensportkreis die Hinrunde der Abschiedstournee in der Bezirksoberliga. Nach ganz ordentlichem Beginn in den Doppeln und weitestgehendem Bemühen konnte, wieder einmal, kaum noch was Zählbares in das Spielformular eingetragen werden. Woran erinnert einen das: Er hat sich bemüht, aber das Klassenziel erreicht konnte auch bei wohlwollender Bewertung nicht attestiert werden...

Auch im letzten Spiel die Helden des vergangenen Jahrtausends ohne den Otti, dafür aber wieder mit unserem Dauerersatz – vor den ganzen mehr oder weniger sinnfreien Regeländerungen wäre er schon unser Stammspieler – Christian.

Anpfiff: Das dynamische Duo wieder mit einer sehr ansprechenden Abwehrleistung gegen Markus/Patrick, aber mit zu wenig Überzeugung das Ding auch gewinnen zu können. Leider kein Einzelfall. Trotz mehrerMatchbälle derLiebhaber der Entschleunigung siegen die Gastgeber in der Verlängerung des 5ten. Das Topdoppel dagegen konnte sich gegen Knut/Philipp in 4 engen Sätzen behaupten = 3:1. Schon mal besser, als am Tag zuvor gegen Hüpede, als man von den 3 Doppeln keins gewinnen konnte, obwohl man eigentlich in allen Doppeln Chancen hatte. Das Wiesel und Christian hatten heute gegen Thomas/Uwe leider kein Mittel = 0:3.

1:2 nach den Doppeln...naja...

Franki nach schwierigem Beginn gegen Knut mit Kampf doch noch zum Satzgewinn 1, in 2 und 3 aber ohne Idee gegen die Aufschläge ins Spiel zu kommen. In Satz 4 dann mutiger und schon ging was. In der Verlängerung ohne Glück = 1:3. TJ verliert gegen Markus Satz 1 auf doof, dominiert Satz 2 nach Belieben. Ja, das macht der schon... Ähhh, da wollte Markus einfach nicht mitspielen und erkämpfte sich mit Glück, aber nicht unverdient Sätze 4 + 5 = 1:3. Jetzt aufpassen, dass es nicht wieder so schnell geht, wie gegen Hüpede, zumal das Wiesel die ersten 7 Bälle von Philipp schön eingeschenkt bekommt. Dann wuselt sich das Wiesel, auch mit dem einen oder anderen Glücksball, wieder in den Satz und kann ihn noch klauen. In der Folge merkt man Philipp an, dass er auch noch nicht bei 100% ist und unser Wiesel nutzt das humorlos aus = 3:1. Der alte Mann heute überraschend ohne große körperliche Probleme. Am Vortag, als er tollkühn wie er nun mal ist, eine Vorhand spielen wollte, erschien er ab ehedem zur Salzsäule erstarrt zu sein. Darauf hatte er einen zuverlässigen Arzt, der, nachdem er wohl eine Zeit lang zu locker mit dem Rezeptblock umgegangen war, mit seinen mobilen Praxisräumen an einem Autobahnparkplatz an der A2 residiert, aufgesucht und wurde von dem auf neue Medikamente auf Opiatbasis umgestellt. „Da merkst du nicht mal, wenn dir einer dein Bein mit einer rostigen Nagelschere abtrennt“ gab er noch mit auf den Weg. Gegen Thomas nutzte aber natürlich auch das nichts. Der Versuch das Spiel offen zu gestalten blieb im Versuchsstadium hängen. Lediglich ein Ball aus der hohen Kunst des Seniorensports, oder war es des Wahnsinns, blieb in Erinnerung = 1:3. Christian gegen den starken Patrick ohne große Chance. Erst als das Spiel schon fast vorbei war, zeigte Christian, dass auch er starke Bälle spielen kann. Nach Kampf in die Verlängerung, dort leider glücklos = 0:3. Das geilste Spiel zum Zuschauen gab es dann zwischen Abwehr-Micha und Uwe. Endlich konnte Micha seine Sicherheit, die er im Doppel immer zeigt, auch in das Einzel retten. Weil beide das so schön fanden dauerte der erste Satz gleich bis zum 20:22 für Uwe. Danach immer wieder lange Ballwechsel, bei denen Micha neben fehlerfreier variabler Abwehr auch mehrfach angreifen konnte. Nach 5 Sätzen hatte, für uns leider, Uwe die Oberhand zu 8.

2:7 zur Pause...das sieht schon wieder gar nicht gut aus...also vom Ergebnis.

Beim Spiel TJ gegen Knut rechnete kaum einer mit wirklich schönen langen Ballwechsel. Und mit dieser Einschätzung lag man auch goldrichtig. Wechselseitig Aufschlag Ball weg fertig. TJ behielt dabei die Oberhand = 3:1. Bei Franki glimmte dann kurz noch mal so was wie Ehrgeiz gegen Markus auf. Nach 3 Sätzen auf Augenhöhe mit tollem Kampf führte Franki 2:1. Gegen Ende des 4ten Satzes ging dann der Kontakt verloren und das Spiel in 5 dann auch noch. Trotzdem gute Leistung! Die suchte man bei dem alten Mann gegen Philipp nun echt vergebens. Obwohl Philipp selbst kaum was machen konnte reichte es doch locker gegen die Verunsicherung in Person. Auch eine Pause zum Weinen ob der Gesamtsituation in der Welt und der Traurigkeit der beschränkten Fähigkeiten des Pingpong-Spielens im Besonderen, half nicht weiter. Ach ja, das sollte eine Nebenwirkung des Wundermittels sein: Eine gewisse depressive Grundstimmung könnte ausgelöst, bzw. verstärkt werden. = 1:3.

Damit war es geschafft: 3:9 - Die Hinrunde ist überstanden. Das Gute: Schlimmer kann es in der Rückrunde nun auch nicht werden. Obwohl... wenn ich mir den FC Kölle angucke...es geht schon immer noch schlechter. Die sportliche Leitung ließ sich zu einem Resümee der gezeigten Leistungen der alten Menschen in der Hinrunde hinreißen. Aus Jugendschutzgründen und um nicht einzelne Personen öffentlich an den Pranger zu stellen, sind einige Passagen der Stellungnahme unkenntlich gemacht. Wir sind ja nicht M. Scholl...

„ Das war wirklich piiiiiiiiiiieeeeeep; wenn ich den piiiiiiiiiiieeeeeep sich schon an den Tisch stöhnen sehe könnte ich ihm piiiiiiiiiiieeeeeep. Das muss zur Rückrunde besser werden, sonst piiiiiiiiiiieeeeeep ich denen alle persönlich piiiiiiiiiiieeeeeep“

Dem ist nichts hinzu zu fügen. Es war ja nun aber auch nicht alles schlecht: Die Doppel waren meistens ganz ok. Vielleicht nicht vom Ergebnis, aber gefühlt. Alle haben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht. - Wenn das einer sagt, ist das fürchterlich - Wir sind immer zu 6 angetreten. An dieser Stelle Danke an unsere sportlichen Unterstützer Bernd, Hartmut, Khan und natürlich Christian, ohne den wir ganz schön doof da gestanden hätten.

Im neuen Jahr wird alles besser, schöner, bunter....und mein Haupthaar kommt auch wieder...

Allen eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und Weltfrieden

 

Bis denne...

Immer fröhlich bleiben... ...Euer Buttermaker